Werksschwimmbad

Informationen zum Werk

  • Titel: Werksschwimmbad
  • Künstler: Phantombüro
  • Genre: Temporäre Architektur
  • Standort: Gelsenkirchener Str. 181, 45309 Essen, Germany
  • entstanden: 2001
  • Material/Technik: Überseecontainer, Holzdielen, Holzgeländer
  • Format: 2,40 x 12 x 5 m
  • eingetragen: 26. August 2018

Das 1996 in Frankfurt entwickelte Kunstprojekt „Hafenbad“  wurde 2001 während der Ausstellung „Arbeit, Essen, Angst“ im Rahmen des von Marius Babias und Florian Waldvogel kuratierten Projektes „Kokerei Zollverein, Zeitgenössische Kunst und Kritik“ durch die „Phantombüro-Mitbegründer“ Dirk Paschke und Daniel Milohnic in das „Werksschwimmbad“ auf Zeche Zollverein überführt. Die beiden Künstler schufen in der Industriearchitektur ein Schwimmbad vor der Kulisse der ehemaligen Kokerei.
Die Installation besteht aus einem 2,40 x 12 x 5 Meter großen Becken, das aus zwei Übersee-containern gebaut ist, die auseinandergetrennt und neu verschweißt wurden und knapp 130 Kubikmeter Wasser fassen. Die blaue Innenlackierung, die Filteranlage und eine Badeleiter komplementieren den Pool. Ein Sonnendeck aus Holzdielen und einem Geländer umfasst das Schwimmbecken und kann als Liegefläche genutzt werden. Zwei 28 x 13 cm große Fenster sind in die Beckenwand eingebaut und geben den Badegästen unter Wasser den Blick in Richtung des Kokerei Cafés frei sowie Außenstehenden Einblicke unter Wasser. Während der Ausstellungszeit organisierten Dirk Pachske und Daniel Milohnic Angebote wie Schwimmkurse oder Kickertuniere, die am „Werkssschwimmbad“ stattfanden, das so zu einem lebendigen und kommunikativen Ort inmitten des stillgelegten Kokereigeländes wurde.

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