Against Overlapping

Informationen zum Werk

  • Titel: Against Overlapping
  • Künstler: Elian Chali
  • Genre: Mural
  • Standort: Clevischer Ring 178, 51063 Köln, Germany
  • entstanden: 2017
  • Material/Technik: Fassadenfarbe
  • Format: 22x11m
  • eingetragen: 24. August 2018

Das Mural „Against Overlapping“ ist der letzte Teil eines Triptychons zu abstrakter Malerei am Clevischen Ring in Köln-Mülheim. Im Jahr 2015 wurde die outdoor-Gallerie im Rahmen des CityLeaks Urban Art Festival ins Leben gerufen. Hense (USA) & Chu (ARG) gestalteten die ersten beiden Murals. Elian Chali komplimentierte die Reihe im Jahr 2017 im Rahmen von TRANSURBAN.

Das massive Gemälde besteht aus den Grundfarben (rot, gelb, grün, blau) sowie schwarz und weiss. Es verzichtet auf Formen, Strukturen und Verläufe und besteht einzig aus grossen Farbfeldern, die sich auf zwei Teilfassaden des Gebäudes erstrecken. Dem Mural wohnt eine beruhigende Kraft inne. Die monochromen Felder bilden an ihren Rändern einen natürlich, fliessend wirkenden Kontrast. Diese ruhige Kompostion und klaren Farben bilden einen Gegensatz zur Bewegung und Lärm des Autoverkehrs auf der acht-spurigen Strasse. Das gestaltete Gebäude ist Teil eines dicht besiedelten mehrhäusigem Wohnkomplexes, in dem eine Architektur der anderen gleicht. Die Arbeiten von Chali, Hense und Chu brechen die Gleichförmigkeit der Architektur und ihrer monochromen Gestaltung auf.

Elian Chali zu seiner Arbeit:
„The main idea of the piece was to not force the neighbor into a specific moment of interpretation, but to ignore the idea of masterpiece and get confused with other possibilities. The main tool was to not generate a complex composition, without author features; searching for the harmony instead of protagonism, trying to balance it with the monumental scale.
I think that when you work on a neighborhood that already has very strong cultural characteristics, you must observed what it takes to give a point of view in the environment, instead of impose a way to make things. A big intervention may seem like a spaceship that came to force a daily life situation that in some point it end to use up.“

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